Dienstag, 12. Mai 2009

Wahl-O-Mat

Himmel... nach dem Wahl-O-Maten sollte ich die Grünen wählen!
Nach diesem Ergebnis bin ich eher geneigt, das Ding in die Tonne zu treten. Wofür halten die mich? Für einen Grünen???
Wie würde Herr Spock sagen: „Ich empfinde das als Beleidigung!

Jetzt bestell ich erst mal meine Briefwahlunterlagen. Man kann in Dortmund zwar neuerdings wieder persönlich ins Wahllokal gehen, da die Wahlcomputer ja abgeschaft wurden. Aber ich bin diesmal am Wahltag wirklich nicht da.

Mittwoch, 6. Mai 2009

Nachts im Bett

Neulich nachts zappte ich im Dunkeln vom Bett aus per Fernbedienung durch die einprogrammierten Radiostationen meiner Wahl. Durch einen für mich glücklichen Umstand der spezifischen Kabelverlegung der alten Telekom - jetzt unitymedia - in meinem Wohnhaus komme ich in den Genuß von unbezahltem Kabel-Radio. Ich sprang also so durch die Programme auf der Suche nach einschläfernder, unaufgeregter Gute-Nacht-Musik. Übersprang Domians Geschwätz, das Gesabbel sich toll findender Moderatoren und blieb dann beim doch meist von mir gemiedenen Radio 91,2 hängen. Die spielten echt mal was tolles, leichtes, melodisches. - Ich weiß zwar nicht so genau, warum ich diesen Sender überhaupt im Speicher hab. Wahrscheinlach falls in Dortmund mal 'ne Bombe hochgeht oder irgendwas in der Art...

Und heute mittag nu hab ich mich in der duseligen Nach-dem-Essen-Schläfrigkeit an das Stück erinnert. Netterweise gibt es auf der Seite von Radio 91,2 eine Playlist und mit etwas Hartnäckigkeit und norddeutschem Starrsinn gegen die Bedienerunfreundlichkeit von Playlists, hab ich die dann auch dazu bewegt, die in der fraglichen Zeit gespielten Songs anzuzeigen.

Jetzt hab ich das Stück und werds mir heute zur Schlafenszeit noch ein bissl reinziehen. (-:

H1N1 musikalisch


Via Mike Skinners Twitter

Dienstag, 5. Mai 2009

Schweinegrippe?

Samstag, 25. April 2009

Rumgereise und so

Man glaubt gar nicht, wie schwierig es ist, die ca. 75 km Luftlinie von Dortmund nach Köln mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu überwinden. Angekommen am Hauptbahnhof Dortmund wird man von der Anzeigetafel empfangen, auf denen sich die einzelnen Züge mit den Verspätungsminuten gegenseitig zu übertrumpfen versuchen. Da fällt die Auswahl der Reiseroute nicht schwer: Verspätung in Richtung Düsseldorf 40 Minuten, über Hagen nur 10. Nun ja.. die Deutsche Bahn beherrscht die unglaubliche Gabe, jede Verspätung innerhalb kürzester Zeit zu verdoppeln. Mit 20minütiger Verzögerung in Hagen war der Anschlußzug leider weg. Ich also zum Service-Point, etwas rumgemozt und eine Erlaubnis zur IC-Benutzung ohne zusätzliche Kosten abgerungen. Aber das heißt ja nun nicht, daß die ICs nach Fahrplan fahren. Der Zug hätte nur eine Minute früher im Kölner Hauptbahnhof ankommen müssen, dann hätte ich sogar noch die richtige Straßenbahn erwischt. Leider fahren die in Köln um diese Zeit auch nicht mehr so oft.
Lange Rede kurzer Nerv. Es gibt Mobiltelefone und die letzte Rettung der persönlichen Abholung. Also häng ich mich für 'ne kurze Zeit ins Clip, kipp mir 'n Bier (nicht Kölsch) hinter die Binde und laß mich dann ans Ziel fahren. Prost!

Freitag, 24. April 2009

"Nichts ist scheißer als Platz 2!"

Der Bundestag des DFB (ja die haben auch sowas) hat heute beschlossen, das geplante »Nationale Fußball-Museum« nicht auf dem Dorf, sondern in der Stadt zu bauen. Genauer gesagt: in Dortmund. Das Grundstück dafür befindet sich auf dem Busbahnhof direkt am Hauptbahnhof in der Innenstadt. Stellt sich jetzt nur noch die Frage: Von wo werden demnächst die vielen Polen und Rumänen in ihren Heinmaturlaub abfahren?

Zitat Jürgen Rüttgers (temporärer NRW-MP): "Nichts ist scheißer als Platz 2!"
Aber das dürfte man ja in der zweitplatzierten Stadt eigentlich gewohnt sein.






P.S. Der ebenfalls zur Auswahl stehende Standort Gelsenkirchen hatte seinen Bewerbungsfilm nicht veröffentlicht.

P.P.S. Nein ich bin kein Schwarz-Gelb-Fan. Der BVB geht mir am Arsch vorbei. Ich wohne halt nur hier.

Mittwoch, 22. April 2009

Käme heute eine dieser Nazi-Parteien an die Macht, hätte sie ein umfangreiches Instrumentarium an Überwachungs- und Zensurmaßnahmen und -gesetze zur Hand, um die Diktatur zu verfollkommnen. Politiker und Abgeordnete unserere sogeannten »demokratischen Volksparteien« haben die besten Voraussetzungen für eine Entwicklung geschaffen, die man eigentlich nie wieder zulassen wollte.
Aber vielleicht braucht es ja gar keine Nazis. Eine entfesselte Politikerclique a la UhlBosbachSchilySchäublevonderLeyenWiefelspütz schafft den Übergang womöglich auch aus eigener Kraft.