Das Leben eines selbständigen Freiberuflers ist toll. So lange man nicht irgendwo erscheinen muß, kann man schlafen, so lange man will, arbeiten, wann und wie man will. Hauptsache es wird dann alles zum vereinbarten Termin fertig. Überstunden gibt es nicht; es wird alles bezahlt. Man schreibt seine Rechnungen. Arbeitet von zu hause am eigenen Schreibtisch in bequemer Haltung. Wenn die Liebslingsserie nachmittags im Fernsehen kommt, unterbricht man halt mal kurz. Dazu kommen die angenehmen Nebenwirkungen: Technische Anschaffungen sind - sofern beruflich begründbar - absetzbar und die Mehrwertsteuer muß man auch nicht bezahlen. Arbeitslosen- und (staatliche) Rentenversicherung fallen auch nicht an. Man schließt seine eigene Versicherung ab. Zumeist sollte da auch mehr als bei den staatlichen Zwangsversicherungen rausspringen. - Eine paradiesische Arbeitswelt.
Nun hat man mir einen Job angeboten. Eine Festanstellung bei einem meiner bisherigen Kunden, für den ich gelegentlich gearbeitet habe. Das Gehalt ist noch verhandelbar und steht noch nicht fest. Das Angebot ist durchaus interessant (vorausgesetzt die Entlohnung stimmt dann auch), aber will ich wirklich montags bis freitags von 09.00 bis 18.00 Uhr in einem Büro sitzen? Und der eigentliche Knackpunkt ist ja: ich müßte dann nach Köln umziehen. Ok, Dortmund ist nicht meine Heimatstadt, wird es auch nie werden, und ich bin ja auch erst etwas über zehn Jahre hier. Aber ich mag Dortmund. Ich fühle mich wohl hier und will eigentlich gar nicht weg. Und Köln ist irgendwie so provinziell…
Jetzt warte ich noch auf die Gehaltsverhandlungen. Vielleicht entschädigt das ja für den ganzen Aufwand, denn schließlich bin ich käuflich!
Donnerstag, 13. August 2009
Donnerstag, 6. August 2009
Hüh Pony hü…
„Der Conny ihr Pony“ ist ein Kurzfilm von Studenten der Hochschule für Kunst und Design Halle »Burg Giebichenstein«. Der Text stammt vom Schweizer »Slampoeten« Gabriel Vetter. Dazu entstand der Film, welcher 2008 den SAE Alumni Award erhielt.
Guckst du auch hier…
Guckst du auch hier…
Montag, 27. Juli 2009
Dienstag, 21. Juli 2009
UndDu.de macht dicht
Nach der T-Community ist unddu.de jetzt schon die zweite digitale Gemeinschaft, in der ich mich vor Urzeiten mal angemeldet hatte, die jetzt dicht macht. Technisch zwar mit Flash überfrachtet war unddu.de gar nicht mal so schlecht gemacht. Gereicht hats allerdings nicht. Die Userzahlen waren übersichtlich und bestand wohl mehrheitlich aus WEB.DE- / GMX-Usern, die sich da mal angemeldet, aber nie groß was veröffentlicht oder gestaltet hatten. Von daher war ich wohl doch 'ne Ausnahme.
Also geht demnächst mein Content dort den Bach runter. Grund genug, ein paar »Highlights« zu kopieren.
Wie macht man den Nachbarn nervös, welcher sich neben dich ins Flugzeug gesetzt hat?
Also geht demnächst mein Content dort den Bach runter. Grund genug, ein paar »Highlights« zu kopieren.
…
Wie macht man den Nachbarn nervös, welcher sich neben dich ins Flugzeug gesetzt hat?
- Nimm deinen tragbaren Computer aus deiner Tasche heraus.
- Öffne ihn langsam und ruhig.
- Starte deinen Computer.
- Überzeuge dich, daß dein Sitznachbar deinen Bildschirm ansieht.
- Dann starte deinen Internetbrowser (z.B. Firefox oder Internet Explorer).
- Schliesse deine Augen und hebe den Kopf zum Himmel.
- Atme tief ein und klick auf folgenden Link.
- Danach schau auf den Gesichtsaudruck des Nachbarn. Er wird dir unvergesslich bleiben!
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Mittwoch, 15. Juli 2009
„Kein (SPD-) MdB käme zum Beispiel auf die Idee, zum Gespräch auf einen Bauernhof zu fahren, ohne sich vorher etwas über die Milchquote oder dergleichen anzulesen oder wenigstens aufschreiben zu lassen. … Unter ‚Internet‘ können sich aber eben viele immer noch weniger vorstellen als unter einer Kuh.“
Jörg Tauss, (Ex-SPD) MdB
Jörg Tauss, (Ex-SPD) MdB
Donnerstag, 9. Juli 2009
Sommerkarneval
Ich war beim Karneval. Also nicht der richtige - eben der Sommerkarneval. Nur weil so'n Idiot auf die Idee gekommen ist, den Karneval mitten in den arschkalten Winter zu legen. Aber dafür gibts in Köln eben den Sommerkarneval. Weniger mit „Alaaf“ - mehr mit „Aloah“. Weniger mit Verkleiden - mehr mit Ausziehen. - Eigentlich wars… naja wie jedes Jahr: Warm, voll, eng, sauheiß und obertuckig. Und von den Funken waren auch nur die rosanen dabei.
Die Nacht vor der Parade natürlich durchgezecht - mit viel Bier und wenig Kölsch. Viele Leute drängten sich im Keller; die Klimaanlage ächzte an der Leistungsgrenze. Aber lustig, die ganzen Typen von den Internet-Profilen auch mal live zu sehen. Anscheinend hab ich auch den letzten Modehype verpasst, daß man neuerdings sein T-Shirt hinter den Kopf klemmt und möglichst viel nackig rumläuft. Manchen davon mochte ich sagen: „Zieh dich doch bitte wieder an…“. Aber getraut hab ich mich ned.Dann nach Sonnenaufgang heimgefahren, kurz gepennt und vom grausamen Wecker aus dem Schönheitsschlaf gerissen. Ruhig noch ein wenig weitergeschlafen. Die Parade kann noch ein bissl warten!
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Köln
Mittwoch, 24. Juni 2009
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